Glück

auf!

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Museum für bergmännische Volkskunst

 

 

 

AKTUELLE

INFORMATIONEN

 

Liebe Gäste,

 

nach der coronabedingten Schließung hat unser Museum ab dem 05. Mai 2020 wieder für Sie geöffnet. 

Hinweise für Ihren Besuch finden Sie 

> hier

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern unter 03772-22446 oder 

zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

 

 

Werner Kempf

 

SONDERAUSSTELLUNGEN 

 

02.02. - 14.06.2020

125. Geburtstag von Gerhard Vogel - Der Bildchronist seiner Heimat

 

18.07. - 20.09.2020

100 Jahre Schnitzschule Neustädtel:

 

26.09. - 15.11.2020

Mein Sachsen! Dein Sachsen! Zum 95.

Geburtstag von Werner Kempf 

 

28.11.2020 - 31.01.2021

Weihnachtsausstellung "Begegnungen"

 

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VERANSTALTUNGEN

 

ABSAGE  29.04.2020 - 19:00

Vortrag: „Die Wünschelrute im Bergbau"

- wird zu gegebener Zeit nachgeholt!

 

18.07.2020 - 17:00

Podiumsdiskussion zum Jubiläum

„100 Jahre Schnitzschule Neustädtel"

 

01.10.2020 - 19:00

„95. Geburtstag von Werner Kempf"

 

02.10.2020 - 18:00 - 24:00

Museumsnacht

 

15.10.2020 - 15:00 - 17:00

„Tag des Weißen Stocks" − Wir laden Sie ein, Gesellschaftsspiele neu zu entdecken

 

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ÖFFNUNGSZEITEN &

EINTRITTSPREISE

 

Di bis So                    10.00 – 17.00 Uhr

Feiertage                  10.00 – 17.00 Uhr
24.12. und 31.12.        10.00 – 15.00 Uhr
Karfreitag                 geschlossen

 

Erwachsene              3,00 Euro
Familien                     6,00 oder 8,00 Euro

Studenten/Schüler   2,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre   Eintritt frei

Schwerbesch B        2,50 Euro

Schüler                        1,50 Euro

Gruppen ab 12 Personen

Erwachsene              2,50 Euro

Ermäßigt                    1,50 Euro

Führung                   15,00 Euro

 

 

Barockes Bortenreuther-Haus

 

DAS BAROCKE
BORTENREUTHER-HAUS

 

Das Bortenreuther-Haus zählt zu

einemder bedeutendsten Barock-

gebäude des sächsischen Erzgebirges. Die aufwendige Fassadengestaltung 

weist Stilmerkmale des Dresdner

Barocks auf. Entworfen von Johann Christoph Naumann, wurde es 1724/25 für den Spitzenhändler JohannFriedrich Bortenreuther als großes Wohn- und

Geschäftshaus erbaut. Heute trägt das Gebäude den Titel Welterbe als ein Objekt der Montanlandschaft Schneeberg in der Montanregion 

Erzgebirge/Krušnohoří.

 

 

 

DIE „ERZGEBIRGISCHE
DORFKIRMES”

 

Wer liebt es nicht, den Duft nach Zuckerwatte, den Klang der Drehorgel und das lustige Treiben auf einer Kirmes? Die „Erzgebirgische Dorf-

kirmes“ lädt als ein besonderes Highlight des Museums zum Verweilen, Staunen und Entdecken ein. Lassen Sie sich verzaubern von dieser einzigartigen 

Szenerie mit über 300 porträthaft geschnitzten Figuren, sich drehenden Karussells, einer Blaskapelle, 14 Tanzpaaren und vielem mehr.  25 Jahre fertigte und perfektionierte Erich Parthey an dem ausgeklügelten und filigranen Mechanismus, um das Meisterwerk zum Leben zu erwecken.

 

Vorführungstermine:

01.01./13.04./17.05./01.06./22.07./03.10./

31.10./29.11. /05.12./06.12./13.12./20.12./

25.12./26.12.

 

 

 

 

 

 

 

 

REICHHALTIGE ZEUGNISSE ERZGEBIRGISCHER
VOLKSKUNST SEIT 1929

 

„Glück auf“ – in der Bergstadt Schneeberg. Ergiebige Silber- und Kobaltvorkommen bestimmten ab dem 15. Jahrhundert die Gründung und sprunghafte Entwicklung der Stadt. Den damaligen Reichtum spiegeln vor allem die prächtigen Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert wieder. Aus dem Bergbau heraus entwickelte sich das Schnitzen als Standeskunst der Bergleute. Gleichermaßen ist auch das Spitzenklöppeln als Volkskunst in der Region lebendig.

 

Insbesondere wird dies in der facettenreichen Sammlung des Museums für bergmännische Volkskunst sichtbar. Allem voran ist es der geschnitzte Bergmann, der im historischen Paradehabit oder als Lichtträger stolz seinen Berufsstand präsentiert. Dazu kommt eine Vielzahl von Pyramiden, Drehleuchtern und hochwertigen Schnitzwerken mit Motiven des alltäglichen Lebens. Elfenbeinschnitzereien und kunstvolles Gebrauchszinn zeugen vom Können örtlichen Handwerks in alter Zeit. Ein herausragendes Ausstellungsstück ist die Schachtanlage „Weißer Hirsch“. Hier wird in beeindruckender Weise die Untertagewelt des Bergmanns erlebbar. Alle Tätigkeiten werden dreidimensional veranschaulicht. Mit einfachsten Mitteln wurden die Bewegungsmechanismen, ein Spiel aus Wellen, Rädern, Hebeln, Fäden und Drähten, konstruiert. Die Gläubigkeit der Menschen der Region spiegelt sich in den beweglichen Weihnachtsbergen wieder. Auf der Grundlage der bedeutenden Bilderbibel von Julius Schnorr v. Carolsfeld entstanden vor über 100 Jahren Szenerien der biblischen Geschichte. Der Detailreichtum lässt immer wieder Neues entdecken.

 

Kreuzen und drehen von kleinen Holzklöppeln – das klingt nach einem simplen Prinzip. Genau diese Einfachheit bietet jedoch die Möglichkeit einer schier unendlichen Vielfalt von geklöppelten Spitzenkunstwerken bei dekorativer Tischwäsche, Kleidungsstücken und Accessoires. Die Sammlung

des Museums präsentiert dazu historische Musterbücher mit über hundert wertvollen, teils hauchzarten Spitzenproben aus Leinengarn, Gold- und Silberfaden.

 

 

Schnitzerei einer Alltagssituation
geklöppelter Kragen, entworfen von Sieglinde Hempel 1976
Schneeberger Bergaufzug mit 150 Figuren, geschnitzt 1942 von Richard Hauck
Hängeleuchter Metall
Erzgebirgische Hängespinne aus Holz