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Glück

auf!

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Technisches Museum Siebenschlehener Pochwerk

 

 

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AKTUELLE

INFORMATIONEN

 

Liebe Gäste,

 

nach der coronabedingten Schließung hat unser Museum ab dem 07. Mai 2020 wieder für Sie geöffnet. 

Hinweise für Ihren Besuch finden Sie 

> hier

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern unter 03772 22446 oder 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

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AUSSTELLUNG

 

Die funktionierende Pochanlage lässt
erahnen wie beschwerlich einst das
Arbeitsleben dort war. Tauchen Sie ein
in die damalige Zeit und erleben Sie die verschiedenen Produktionsschritte zur Erzaufbereitung wie Ausschlagen und Sortieren (Klauben), das Pochen und Waschen, die Lagerung und den Verkauf.

 

Die Dauerausstellung gibt mittels 
Mineralien, Erzen, Schriftstücke, Bildern und Modellen Einblicke in die Bergbaugeschichte.

 

 

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SONDERAUSSTELLUNG

 

13.04. – 31.10.2020

„Schätze wünscheln – Teil 1“

 Physik und Radiästhesie

 

Erzadern, Wasser und andere Schätze:
 Was kann man nicht alles mit der Wünschelrute „entdecken“. Auch Gelehrte des Bergbaus befassten sich mit diesem Thema und schrieben zahlreiche Bücher. Die Sonder-ausstellung bietet auch Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene.

Am 29.04.2020 findet um 19 Uhr im Museum für bergmännische Volkskunst ein Vortrag von Dr. Hans-Dieter Langer zu diesem interessanten Thema statt.

 

 

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ÖFFNUNGSZEITEN &

EINTRITTSPREISE

 

vom 13.04. - 31.10.2020

Do bis Sa 10.00 - 17.00 Uhr
letzte Führung 16.00 Uhr

Sonderöffnungstage: Ostermontag, Pfingstmontag, Schneeberger Bergstreittag, Tag des offenen Denkmals, Museumsnacht, Reformationstag und Schneeberger Lichtelfest

 

Erwachsene

3,00 Euro

Familien 6,00 oder 8,00 Euro
Studenten/Schüler 2,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei
Schwerbesch B 2,50 Euro
Schüler 1,50 Euro

 

Gruppen ab 12 Personen

Erwachsene 2,50 Euro
Ermäßigt 1,50 Euro
   

Führung

nach Anmeldung

 

03772-22446

 

 

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BERGBAULEHRPFAD: 
MINIATURLANDSCHAFT AUF DER 

FUNDGRUBE GESELLSCHAFT

 

Ein Kleinod auf dem Bergbaulehrpfad
ist die Bergbaulandschaft im Klein-
format auf der Fundgrube Gesellschaft. 
Über 50 Modelle zeigen die meist noch original erhaltenen Huthäuser und
bergbaulichen Anlagen. Vom Filzteich bis zum Siebenschlehener Pochwerk kann man hier die Bergbaulandschaft auf kurzer Wegstrecke erleben.

 

Geöffnet vom Mai bis Oktober 10 - 18 Uhr

 

 

Für eine geführte Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad ist eine Voranmeldung notwendig. Die Wanderung dauert 3-4 Stunden und wird für Gruppen ab 7 Personen empfohlen.

 

 

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UNESCO WELTERBE

 

Besuchen Sie den authentischen Ort und staunen Sie über die Dimension der Technik früherer Zeiten. Es ist die einzige Anlage in der Region, die sich bis heute erhalten hat.

 

Der Museumskomplex zählt heute zu den bedeutendsten montanhistorischen Denkmalen des Kobaltbergbaus im Schneeberg-Neustädtler Bergbaurevier und ist Teil des UNESCO-Welterbe der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.

 

 


 

TAG DES OFFENEN DENKMALS 2020

 

 

 

IN DIESEM JAHR MIT ABSTAND
DIGITAL ENTDECKEN

 

 

  • bestehend aus Pochwerksgebäude (mit Anbauten),
    zwei Nebengebäude (Kobaltkammern), Steigerhaus, Kunstgraben einschließlich Abschlag zum Knappschaftsteich und Aufschlagfluter zur Radstube sowie Knappschaftsteich einschließlich Teichdamm

 

  • herausragendes historisches Zeugnis des Schneeberger Bergbaus in sehr gutem Originalzustand

 

  • von besonderer bergbaugeschichtlicher Bedeutung sowie von großem Anschauungs- und Erlebniswert

 

  • seit 2019 zugehörig zur Kernzone und Pufferzone des UNESCO-Welterbes »Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři«

 

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HORCH!

HIER WIRD NOCH GEPOCHT

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Vom 16. bis zum 19. Jh. war das Schneeberger Revier weltgrößter Fundort für Kobalterze, aus denen man das berühmte Kobaltblau herstellte. Zu den wichtigsten Denkmalen des Kobaltbergbaus zählt das Siebenschlehener Pochwerk. Es gehörte zur 1495 erstmals erwähnten Fundgrube Siebenschlehen und diente der Aufbereitung der abgebauten Erze. Reine Erze findet man nur zu einem geringen Teil, meist hatten die geförderten Erze ca. 1 bis 20% Gehalt an nutzbaren Mineralien. Vor dem Verkauf mußten diese aber auf annähernd 100% gebracht werden. Der Hauptteil dieser Arbeit fand in den Pochwerken statt. Zuerst mußten die Erze auf die notwendige Feinheit zerkleinert (gepocht) werden. Die Setzerze wurden trocken auf eine Korngröße von 3 bis 5 mm und die Pochgänge bis zu feinem Schlamm gepocht. Beim anschließenden Siebsetzen erfolgte das "Waschen" der trocken gepochten Setzerze. Waschen steht in den Pochwerken für die Trennung von Erz und taubem Gestein. Bei der nassen Aufbereitung wird der feingepochte Schlamm auf sogenannte "Herde" aufgetragen, auf welchen die Trennung der Erze vom tauben Material stattfindet. Im Laufe der Jahrhunderte wurden verschiedene Typen dieser Herde entwickelt, bewegliche und unbewegliche. Der Abfall vom Herdwaschen wurde als Bau oder Scheuersand in den Handel gebracht. Ursprünglich befand sich die Wohnung des Pochwerksteigers im 1. Stock des Hauptgebäudes. Da die Wohn-bedingungen über der Aufbereitung sehr schlecht waren, wurde um 1830 endlich ein eigenes Huthaus gebaut. 
Zum Betrieb des Pochwerkes wurde im Lindenauer Tal ein ca. 600 m langer Graben angelegt (ursprünglich auch für das Gesellschafter Pochwerk). Zur besseren Regulierung der Aufschlagwassermenge erbaute man 1838 den Unteren Lindenauer Teich.

 

 

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