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HOMMAGE AN DIE DENKMALPFLEGE - RICHTFEST FÜR FÜRSTENPLATZ 2

Foto: Theodor Müller (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Foto: Theodor Müller

Am 4. November 2025 feierte das Bauprojekt Fürstenplatz 2 einen bedeutenden Meilenstein: das Richtfest. Nach intensiven Monaten der Sanierung und Restaurierung steht der Dachstuhl, und das Gebäude zeigt bereits, wie eindrucksvoll historische Substanz und moderne Baukunst miteinander verschmelzen.

 

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 3,9 Millionen Euro, davon etwa 300.000 Euro allein für die aufwändige Wiederherstellung der originalen Stuckdecken. Bisher wurden Aufträge im Umfang von 3,3 Millionen Euro vergeben. In den kommenden Monaten werden die letzten Arbeiten – unter anderem Maler-, Fußbodenleger-, Tischler- und Fliesenarbeiten – ausgeschrieben. Insgesamt sind rund 30 Gewerke an der Umsetzung beteiligt, wobei der Großteil aus der Region stammt, insbesondere aus dem Erzgebirgskreis und dem Zwickauer Landkreis.

 

Ein Meisterstück traditioneller Zimmermannskunst
Besonderes Augenmerk gilt dem Dachstuhl, der das handwerkliche Können der Zimmerei MHR eindrucksvoll unter Beweis stellt. Der Dachstuhl war windschief und in sich verwunden, das Hinterhaus wies keinen rechten Winkel auf – eine anspruchsvolle Herausforderung, die viel Erfahrung und Präzision erforderte. Dennoch konnte die ursprüngliche Form bewahrt werden. Ende des Monats wird der alte, liegende Dachstuhl von innen eingebaut und bleibt für Besucher sichtbar – ein echtes Denkmal traditioneller Handwerkskunst.

 

Die originale Dachlandschaft Richtung Drachenkopf wird authentisch wiederhergestellt, inklusive zwei Einzelgauben und einer Lastengaube, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht, das den historischen Charakter bewahrt und zugleich moderne Anforderungen erfüllt. Mit diesem Projekt wird eindrucksvoll gezeigt, wie Denkmalpflege, regionale Wirtschaftsförderung und nachhaltiges Bauen Hand in Hand gehen können.

 

Ein Haus für Kreativität und Zukunft
Mit FP 2 entsteht nicht nur ein liebevoll restauriertes Baudenkmal, sondern auch ein Ort der Zukunft: das Gebäude wird als Makerhub der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 neue, kreative Nutzungen beherbergen.

 

Hier sollen Handwerk, Kunst, Innovation und Gemeinschaft zusammenfinden – ein Raum, der inspiriert, vernetzt und Menschen zum gemeinsamen Gestalten einlädt. Das Kulturwerk Schneeberg wird mit dem offenen, kreativen Haus neue Impulse für Stadt und Region setzen. FP 2 wird so ein lebendiger Ort des Austauschs – offen für alle, die Ideen teilen, Neues ausprobieren und gemeinsam gestalten möchten. Damit wächst ein Stück Kulturhauptstadt weit über 2025 hinaus.

 

 

 Richtfest Foto: Theodor Müller  Richtfest Foto: Theodor Müller

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