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Glück

auf!

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Museum für bergmännische Volkskunst

Die Abrafaxe unter Tage - MOSAIK-Abenteuer in Schneeberg
  SONDERAUSSTELLUNGEN  

 

Welterbe im Schuhkarton

EURE Sonderausstellung mit eigenen Mini-Welten im Schuhkarton zum Thema Welterbe im Schuhkarton

 

Die Beteiligung mit 97 Mini-Welten war riesig. Über den gesamten Ausstellungszeitraum konnte von den Besuchenden abgestimmt werden 

 

> zu den Preisträgern


09.05.2026 – 28.02.2027 

Die Abrafaxe unter Tage - MOSAIK-Abenteuer in Schneeberg

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> zum Jahresprogramm

Museum für bergmännische Volkskunst
  EXPONAT DES QUARTALS  

 

05.01. – 30.03.2026

Strumpfwirkstuhl

Haus der erzgebirgischen Volkskunst Schneeberg Lehrgangsarbeit zwischen 1953 und 1958 

Linde geschnitzt


31.03. - 29.06.2026

Lichtdruck aus der Kloeppel-Spitzen 

Herausgegeben von der staatlichen Zeichenschule für Textilindustrie Schneeberg,

Verlag-Christ.Stoll-Plauen, ohne Jahr


30.06. – 30.09.2026

Federzeichnung Neustädtel Siebenschlehener Pochwerk

Gerhard Vogel, 1925, Aquarellpapier


01.10.2026 - 04.01.2027

Schwibbogen mit Kaue

Eberhard Becher, 1972, Relief geschnitzt


Museumsnacht Städtebund Silberberg, Außengelände Siebenschlehener Pochwerk
  VERANSTALTUNGEN  

 

25.07.2026 | 15 Uhr

Konzert des Singkreis Neustädtel

bergmännische, erzgebirgische und volkstümliche Lieder


16.09.2026 | 19 Uhr

Vortrag: Bildnerisches Schaffen der Malerfamilie Schnorr von Carolsfeld aus Schneeberg sowie Carl Christian Vogel von Vogelstein aus Wildenfels und das Werk Johann Wolfgang von Goethe

Referent: Erhard Kühnel

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02.10.2026 | 18 – 23 Uhr

Museumsnacht Städtebund Silberberg

Kreative Angebote, Geschichten

Kinderführung und Rätsel

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  ÖFFNUNGSZEITEN &  
  EINTRITTSPREISE  

 

Di bis So  10 – 17 Uhr
Feiertage10 – 17 Uhr
Schließtage01.01.|Karfreitag|24.12|31.12.


Erwachsene7,00 €
Ermäßigt4,00 €
Familien 15,00 € 
(2 Erwachsene + bis 3 Kinder)

Führung

Dorfkirmes


30,00 €

+10,00 €


Gruppen ab 10 Personen

Erwachsene6,00 €
Ermäßigt                 2,50 €

Jahreskarte

Erwachsene25,00 €
Ermäßigt              17,00 €

Tipp: Besuch beider Museen    

Kombikarte11,00 €

Nicht barrierefrei!

 

Kein Zutritt für Hunde außer medizinische Assistenzhunde

 

> zum Flyer Museum 

 

> zum Flyer Museum EN 

 

> zum Flyer Museum  CZ

 

Barockes Bortenreuther-Haus
  DAS BAROCKE   
  BORTENREUTHER-HAUS  

 

Das Bortenreuther-Haus zählt zu einem der bedeutendsten Barockgebäude des sächsischen Erzgebirges. Die aufwendige Fassadengestaltung weist Stilmerkmale des Dresdner Barocks auf. Entworfen von Johann Christoph Naumann, wurde es 1724/25 für den Spitzenhändler Johann Friedrich Bortenreuther als großes Wohn- und Geschäftshaus erbaut. Heute trägt das Gebäude den Titel Welterbe als ein Objekt der Montanlandschaft Schneeberg in der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.

 

 

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  DIE „ERZGEBIRGISCHE   
  DORFKIRMES”  

 

Wer liebt es nicht, den Duft nach Zuckerwatte, den Klang der Drehorgel und das lustige Treiben auf einer Kirmes? Die „Erzgebirgische Dorfkirmes“ lädt als ein besonderes Highlight des Museums zum Verweilen, Staunen und Entdecken ein. Lassen Sie sich verzaubern von dieser einzigartigen Szenerie mit über 300 porträthaft geschnitzten Figuren, sich drehenden Karussells, einer Blaskapelle, 14 Tanzpaaren und vielem mehr.  25 Jahre fertigte und perfektionierte Erich Parthey an dem ausgeklügelten und filigranen Mechanismus, um das Meisterwerk zum Leben zu erwecken.

 

Bestaunen Sie dieses mechanische Meisterwerk auf Anfrage zu Gruppenführungen und zu folgenden öffentlichen Vorführungsterminen 2026:

 

22.07. | 10 - 16 Uhr stündlich

05. + 06.12. | 10 - 17 Uhr stündlich

 

 


 

DIGITALER RUNDGANG

 

  • Wohnhaus in offener Bebauung und Hofbebauung
     

  • palastartiger Vierflügelbau
     

  • prunkvolle Hauptfassade reich dekoriert und durch Kolossalpilaster gegliedert
     

  • vornehmstes Schneeberger Barockgebäude
     

  • mit hoher baukünstlerischer und kunstgeschichtlicher
    Bedeutung
     

  • seit 2019 zugehörig zur Kernzone des UNESCO-Welterbes »Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři«

 

 

 


 

HIGHLIGHT

 

  • Dorfkirmes von Erich Parthey
     

  •  Bauzeit 25 Jahre
     

  • über 300 porträthaft geschnitzte Figuren
     

  • 14 Tanzpaare, bewegte Karussells, eine Blaskapelle


     

 


 

 

RÜCKBLICK

 

 

PODIUMSDISKUSSION: 100 JAHRE SCHNITZSCHULE NEUSTÄDTEL

 

Aufgrund der Corona-Verordnungen musste die Podiumsdiskussion anlässlich der Sonderausstellung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen diese hier als Mitschnitt zur Verfügung.

 

 


 

REICHHALTIGE ZEUGNISSE ERZGEBIRGISCHER
VOLKSKUNST SEIT 1929

 

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„Glück auf“ – in der Bergstadt Schneeberg. Ergiebige Silber- und Kobaltvorkommen bestimmten ab dem 15. Jahrhundert die Gründung und sprunghafte Entwicklung der Stadt. Den damaligen Reichtum spiegeln vor allem die prächtigen Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert wieder. Aus dem Bergbau heraus entwickelte sich das Schnitzen als Standeskunst der Bergleute. Gleichermaßen ist auch das Spitzenklöppeln als Volkskunst in der Region lebendig.

 

Insbesondere wird dies in der facettenreichen Sammlung des Museums für bergmännische Volkskunst sichtbar. Allem voran ist es der geschnitzte Bergmann, der im historischen Paradehabit oder als Lichtträger stolz seinen Berufsstand präsentiert. Dazu kommt eine Vielzahl von Pyramiden, Drehleuchtern und hochwertigen Schnitzwerken mit Motiven des alltäglichen Lebens. Elfenbeinschnitzereien und kunstvolles Gebrauchszinn zeugen vom Können örtlichen Handwerks in alter Zeit. Ein herausragendes Ausstellungsstück ist die Schachtanlage „Weißer Hirsch“. Hier wird in beeindruckender Weise die Untertagewelt des Bergmanns erlebbar. Alle Tätigkeiten werden dreidimensional veranschaulicht. Mit einfachsten Mitteln wurden die Bewegungsmechanismen, ein Spiel aus Wellen, Rädern, Hebeln, Fäden und Drähten, konstruiert. Die Gläubigkeit der Menschen der Region spiegelt sich in den beweglichen Weihnachtsbergen wieder. Auf der Grundlage der bedeutenden Bilderbibel von Julius Schnorr v. Carolsfeld entstanden vor über 100 Jahren Szenerien der biblischen Geschichte. Der Detailreichtum lässt immer wieder Neues entdecken.

 

Kreuzen und drehen von kleinen Holzklöppeln – das klingt nach einem simplen Prinzip. Genau diese Einfachheit bietet jedoch die Möglichkeit einer schier unendlichen Vielfalt von geklöppelten Spitzenkunstwerken bei dekorativer Tischwäsche, Kleidungsstücken und Accessoires. Die Sammlung

des Museums präsentiert dazu historische Musterbücher mit über hundert wertvollen, teils hauchzarten Spitzenproben aus Leinengarn, Gold- und Silberfaden.

 

 

Schnitzerei einer Alltagssituation
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geklöppelter Kragen, entworfen von Sieglinde Hempel 1976
Schneeberger Bergaufzug mit 150 Figuren, geschnitzt 1942 von Richard Hauck
Hängeleuchter Metall
Erzgebirgische Hängespinne aus Holz
Die Einrichtung wird mitfianziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts. Logo: Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, Land Sachsen und Tourismusverband Erzgebirge